Slack habe keine Ambitionen, mit Videokonferenz-Angeboten wie Zoom oder Microsoft Teams zu konkurrieren, betonte Butterfield. Der Dienst arbeite aber an Funktionen, mit denen Situationen aus dem Büroalltag in einem digitalen Arbeitsumfeld nachempfunden werden können. Dazu gehöre die Möglichkeit, in einem Slack-Kanal eine gesprochene Frage zu stellen, ohne dafür erst einen Anruf auslösen zu müssen. Das sei so ähnlich, als käme jemand am Schreibtisch eines Kollegen vorbei, sagte Butterfield. Eine weitere Idee ist eine Funktion, bei der man Kommentare zu einem Vorschlag über einen längeren Zeitraum sammeln kann - etwa, damit sich Mitarbeiter aus verschiedenen Zeitzonen äußern können.

In den kommenden zwei, drei Jahren werde es angesichts der beschleunigten Digitalisierung in der Corona-Pandemie eine Vielzahl neuer Konzepte geben, betonte der Slack-Chef. "Ich hoffe, wir werden diesen Moment als Gelegenheit erkennen, viele Dinge neu zu erfinden."