Einige Werbepartner werden auch in Formate eingebunden. So gibt es ein Live-Kochen mit Dm, einen Beauty-Talk mit Nivea sowie einen Beitrag zum Thema Wohlfühlen von und mit Galderma. C&A und das Oldenburger Mode-Unternehmen Gina Laura stellen aktuelle Herbst-Mode vor, Gerry Weber-CEO Angelika Schindler-Obenhaus stylt sogar live ein Mutter-Tochter Paar um. Ebenso dabei ist die Deutsche Bahn, die einen Einblick in die Welt von morgen geben will.

2022 wird alles nochmal größer

Das Festival ist ein weiterer Schritt im Ausbau der Marke Meins, die sich schon seit einigen Jahren dem Community-Gedanken der Zielgruppe 50plus gewidmet hat – etwa mit dem "Café Meins", bei dem sich die LeserInnen in verschiedenen Städten treffen konnten.

Bastienne Früh, stellvertretende Verlagsgeschäftsführerin für die Woman-Titel der Bauer Media Group, denkt schon weiter. "Unsere Zielgruppe ist immer mehr auf digitalen Channels unterwegs, weshalb wir uns dort insgesamt breiter aufstellen werden, um unsere aktive Meins-Community noch erfolgreicher crossmedial zu adressieren."

"Großes Kino"

Die Planung für 2022 laufe schon: "Die Halle ist bereits gebucht – wir meinen es also ernst und stehen mit voller Überzeugung hinter unserem Konzept. Wir werden es noch größer aufhängen und mit den wertvollen Insights und Learnings des diesjährigen digitalen Events weiterentwickeln." Für die "Generation Wow" gebe es bisher nichts adäquates: "Die eher angestaubten Events und Messen gehen an den Bedürfnissen der Generation der Powerfrauen 50plus komplett vorbei – das haben wir erkannt und möchten wir weiter angehen."

Maiko Heinrich, Managing Director Shine Conventions, sieht das ähnlich. "Wenn wir eine Bühne haben, wollen wir sie mit großem Kino bespielen. Vorhang auf – it’s Showtime! Im Livestream geht das natürlich anders als bei einem Live-Event. Aber es ist ein spannender Anfang. Wir testen Themen, starten Geschichten, stellen Protagonisten vor und integrieren spielerisch Produkte und Brandpartner in die digitale Show."



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde