Karl Lauterbach: Kompetent und weitsichtig

Der derzeitige SPD-Gesundheitsexperte genießt Ansehen bei allen Parteien. In der bereits zwei Jahre dauernden Coronakrise hat er sich als kompetent und weitsichtig erwiesen. Er hat sich Kritik gestellt, ohne sich selbst in den Vordergrund zu rücken, das Wohl der Menschen steht für Lauterbach immer an erster Stelle, so die einhellige Meinung.

Doch nicht nur Kollegen aller Parteien und Experten sehen Lauterbach als neuen Gesundheitsminister. Auch im Netz erntet der 58-Jährige breite Zustimmung und hat bereits einen riesigen Fanclub. Unter den Hashtags #wirwollenKarl, #wirbrauchenkarl und #LauterFürLauterbach sind Menschen auf Twitter voll des Lobs und fordern die Ernennung Lauterbachs zum Gesundheitsminister.

“Dass Karl Lauterbach nicht längst als Gesundheitsminister nominiert wurde, zeigt doch wie es um die SPD bestellt ist“, heißt es da.

Viel Kritik geht auch direkt an Olaf Scholz, wie etwa:

“@OlafScholz, dann geben Sie bitte sofort Gas. Das erweckt bei mir den Eindruck, dass Sie keine Lust auf regieren haben. Übernehmen Sie Verantwortung, Repekt war Ihr Schlagwort! Wo ist denn der Respekt hin? by the way: #wirwollenKarl, alles andere wäre respektlos“

Andere fragen sich, ob Lauterbach den Job überhaupt will:

“Der einzige für mich nachvollziehbare Grund, wenn er nicht Gesundheitsminister wird, obwohl die SPD dieses Ressort besetzt, wäre, dass er selbst keine Lust und Ambitionen darauf hat.“

Und mancher meint sogar, dass es in der Vergangenheit besser gelaufen wäre, wenn er an Angela Merkels Seite gewesen wäre:



Autor: Hannah Klaiber

Hannah Klaiber führt seit 2011 die Schmier & Fink UG in München und Berlin, die seit jeher auf das "Star Wars"-Motto setzt: "Do… or do not. There is no try." Bevor sie sich mit ihrer Redaktionsagentur den größten beruflichen Traum erfüllt hat, tobte sie sich unter anderem als Head of Entertainment Department beim Condé Nast-Verlag aus. Dafür, dass es auch in ihrer Freizeit nie langweilig wird, sorgen ihre zwei Hunde Lumi und Averell genauso wie ihre Arbeit als ehrenamtliche Sanitäterin.