Absolut-Kampagne:
Höhere Werbewirkung durch optimierte Werbemittel

Für die Absolut-Kampagne "It's in our spirit" erarbeitete Teads 18 optimierte Werbemittel. Jetzt zeigte sich, welche davon am besten ankamen: Motive, die der Nutzer durch Wischen selbst ändern konnte.

Text: Julia Gundelach

Ein Wisch - und das Motiv ändert sich. Den Nutzern gefällt das.
Ein Wisch - und das Motiv ändert sich. Den Nutzern gefällt das.

Normalerweise beginnt ab November die hektischste Zeit des Jahres, die im vergangenen Jahr aber von der Corona-Pandemie überschattet wurde. Absolut launchte in dieser Zeit eine neue Kampagne unter dem Motto "It’s in our spirit". Sie sollte dazu animieren, positiv gestimmt zu bleiben, bis die Menschen wieder ausgehen können.

Pernod Ricard Deutschland und Havas Media setzen zur Optimierung dieser Absolut Vodka Kampagne auf das Atelier & Data Lab der globalen Mediaplattform Teads. Die Aufmerksamkeit für die Kampagne sollte gesteigert und mit den Konsumenten interagiert werden. Ergebnis waren 18 optimierte Creatives, die von Dezember 2020 bis Februar 2021 eine um 14 Prozent höhere Aufmerksamkeit sowie eine erhöhte Aufmerksamkeitsqualität von 7 Prozent im Vergleich zum Original generierten.

Bei den interaktiven Formaten war besonders die Engagement-Rate des Slider-Square-Formats (durch Wischen verändert der Nutzer das Motiv) hoch: um das 16-fache im Vergleich zur Benchmark. Teads setzte zur Messung der Ergebnisse sekundengenaue Gesichtscodierung ein, bei der die Emotionen der Nutzer beim Betrachten der Ads analysiert wurden.

Teil der umfassenden Mediastrategie war auch die Entwicklung von Target-Personas für Deutschland, an die die zielgenaue Ausspielung der kreativen Assets erfolgte. Mit dem Musiker Mnek und der Schauspielerin Tessa Thompson holte sich Absolut zwei Testimonials an Bord, die ein junges Zielpublikum ansprechen sollten.



Autor: Julia Gundelach

ist freie Autorin mit Schwerpunkt Specials. Daher schreibt sie Woche für Woche über neue spannende Marketing- und Medien-Themen. Dem Verlag W&V ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002, später als Redakteurin der W&V.


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