Social Commerce:
Jetzt kommt der Community Commerce

Als Kategorie des Social Commerce gilt der Community Commerce, also unterhaltsamer Content von und mit Marken, den Creator:innen erstellt haben. Die Verbraucher:innen lassen sich davon gerne inspirieren.

Text: W&V Redaktion

Eine Studie von TikTok zeigt: Social Commerce verführt zum Kauf - auch wenn man gar nichts kaufen will.
Eine Studie von TikTok zeigt: Social Commerce verführt zum Kauf - auch wenn man gar nichts kaufen will.

Welche Rolle haben Social Communities auf die Kaufentscheidungen der Konsument:innen? Das zeigt eine neue Studie von TikTok in Zusammenarbeit mit der Publicis Groupe und WARC. Es zeigte sich: Indem Marken den Funnel zwischen der Entdeckung und dem Kauf eines Produkts durch "Community Commerce" verkleinern, haben sie ein hohes Potenzial, mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu treten und ungeplante Käufe zu steigern. Community Commerce gilt als "Unterhaltsamer Social-Content von und mit Marken, der von Creator:innen erstellt wurde", der an der Schnittstelle von Community, Shopping und Unterhaltung angesiedelt ist. 78 Prozent der Verbraucher:innen sind inzwischen daran gewöhnt, mehr Zeit mit Menschen und Marken über virtuelle soziale Kanäle zu verbringen. Und: Im Durchschnitt haben 85 Prozent der befragten Verbraucher:innen (18 bis 45 Jahre) ein Produkt oder eine Dienstleistung gekauft, nachdem es in sozialen Medien beworben oder bewertet wurde (Deutschland: 86 Prozent). Mehr als 70 Prozent der Befragten geben an, dass Social-Media-Plattformen sie zu Käufen inspiriert haben, auch wenn sie eigentlich nichts kaufen wollten.

Neuordnung des Funnels

Laut Studie sind alle Produktkategorien von dieser Neuordnung des traditionellen Funnels betroffen, allen voran Kleidung, Accessoires, Schönheit und Körperpflege. Für Marken heißt das: Sie sollten darauf vorbereitet sein, dass sich die Art des kontrollorientierten Marketingansatzes, der für Unternehmen alltäglich geworden ist, ändern wird und dass sie sich auf kreative, von der Community beeinflusste Inhalte einstellen müssen. Dabei sind die Creator:innen von "unschätzbarem Wert", heißt es in der Studie, wenn es darum geht, das Engagement zu fördern, das den Community-Commerce ermöglicht. Sie fördern die Entdeckung von Produkten, informieren ihr Publikum und inspirieren es, neue Produkte auszuprobieren. Die Community ist die neue Version der Mundpropaganda und damit eine starke Kraft für alle Arten des sozialen Commerce.

Für das Whitepaper, das hier in englischer Sprache kostenlos heruntergeladen werden kann "The Role of Community Commerce", wurden 2.230 Verbraucher:innen in 11 Märkten (darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, USA, Kanada, Indonesien, Saudi-Arabien, VAE und Brasilien) befragt.



W&V Redaktion
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